München: Bunte Akzente im tristen November

Der November gilt als grau und trist, vor allem in den Städten. Das muss nicht sein, wie ein Spaziergang an einem regnerischen Herbsttag zeigt. München: Bunte Akzente im tristen November.

Zugegeben, in der aktuellen Bekleidungsfarbe dominiert weiterhin Schwarz. Da ist es verständlich, wenn sich immer mehr vom schwarz/grauen Einerlei befreien wollen und sei es nur durch eine peppige Schirmfarbe. Die genügt schon, um einen bunten Farbtupfer in die ansonsten grauen Gassen im November einzufügen. Das gilt im übrigen heute auch für Männer. Die Zeiten, in denen der Mann nur mit schwarzem Regenschirm auf die Straße ging, sind vorbei. Die Angleichung der Geschlechter in Sachen Farben schreitet also voran.

Ein Mann war es auch, der als Erfinder der (manchmal hakeligen) Falttechnik unserer Schirme in die Geschichte einging: der Pariser Kaufmann Jean Marius. Er entwickelte das den Regen abweisende Accessoir im 18. Jh. explizit für Frauen. Es galt damals für den Herren als „unmännlich“, sich mittels eines Schirms vor Regen zu schützen. Erst im regenreichen England fanden die Männer dann den Mut, sich eines Regenschirms zu bedienen.

Natürlich erntet man als Streetfotograf etwas ungläubige Blicke, was man wohl fotografieren mag, wenn man die Linse auf beschirmte Passanten richtet. Aber es lohnt sich, dem standzuhalten. Seht selbst: Streetfotografie und Farben im Münchner November.

Hier findest du weitere Blogs zu München.

Ein Gedanke zu “München: Bunte Akzente im tristen November

Kommentar verfassen