Oansno (dt.: eins noch)

Die Freude an ihrem ersten Freiluft-Auftritt nach der langen Corona-Pause ist an ihren Gesichtern abzulesen. Menya (Trompete), Michi (Gesang und Akkordeon), Franz (Tuba) und Phil (Bierwagerl-Schlagzeug) von der Band Oansno konnten erstmals wieder zusammen spielen und das vor ausgewähltem Publikum.

Kleine Lichtblicke

Die Corona-Krise trifft jeden anders. Was für manche „nur“ eine soziale Einschränkung bedeutet wenn sie nicht ins Theater, Konzert oder eine Show gehen können, wirkt sich für andere existentiell aus. Wie z.B. für Artisten und Akrobaten. Sie haben zur Zeit kaum Möglichkeiten aufzutreten, manchen fehlen sogar die gewohnten Übungsräumlichkeiten um fit zu bleiben.

Clownerien für Senioren

Wie sehr die Corona-Krise unser Leben verändert, erfahren v.a. die Senioren in den Pflegeheimen, die wochenlang keinen direkten Kontakt zu ihren Angehörigen hatten und auch sonst durch die Beschränkungen kaum Abwechslung in ihrem Tagesablauf. Auf der anderen Seite sind viele unserer Künstler in der Coronazeit zum Nichtstun gezwungen, da Auftritte vor Publikum oft an den Abstandsgeboten scheitern.

Todesmarsch vor 75 Jahren

Dieses Jahr im April jährte sich der Todesmarsch der Häftlinge aus dem Dachauer Konzentrationslager zum 75. Mal. Die SS trieb die Häftlinge im Jahr 1945 aus Dachau kommend v.a. nachts voran Richtung Süden. Dabei passierten sie zahlreiche Ortschaften, wodurch auch der Zivilbevölkerung die Not und das Elend der Gefangenen nicht verborgen blieb. Zur Erinnerung an den Marsch, den nur wenige der mindestens 1000 Gefangenen überlebten, stehen an acht Standorten an denen der Marsch vorbeiführte, Kopien dieser Skulpturengruppe von Hubertus Pilgrim. Das erste Bild zeigt den Standort an der Blutenburg im Westen von München. Die neunte Kopie der Gruppe steht in der Jerusalemer Gedenkstätte Jad Vashem (Bild 2).