Weihnachtsspaziergang bei 12°+

Erster Weihnachtsfeiertag 2022, die Sonne scheint und es zieht die Münchner ins Freie. Was bietet sich da Besseres an, als ein Spaziergang durch Münchens Hausgarten, dem Englischen Garten. Die ersten Surfer sind bereits aktiv auf der Eisbachwelle und der Monopteros wird erklommen, um einen Blick auf die Stadt zu werfen. In den Nachrichten berichten sie vom Krieg in der Ukraine, von -40° in Nordamerika, vom Ausschluß der Frauen von den afghanischen Universitäten. Was leben wir doch in einer trügerischen Idylle, bei 12°+ im Dezember, dank Klimawandel und Föhn.

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Past Bodies

Welchen wechselseitigen Einfluß hat die Technologie auf die Darstellung menschlicher Körper? Das Museum Brandhorst in München versucht mit einer Ausstellung Antworten darauf zu geben, indem es den Besucher mit Skulpturen konfrontiert, die Künstler in den vergangenen sieben Jahrzehnten mit Blick auf die Zukunft geschaffen haben

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Fast Fashion

Das Oktoberfest 2022 geht zu Ende und wie jedes Jahr war es nicht nur ein Bier- sondern auch ein Kostümfest. Mit der speziellen Mode für einen kurzen Wies’n-Besuch wird richtig Geld verdient. Kleidung, die einige wenige Male getragen wird, landet dann meist im Schrank oder – schlimmer noch – in irgendeiner Mottenkiste.

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O’zapft is

Heute startete nach zweijähriger Corona-Pause das 187. Oktoberfest mit dem Einzug der Wiesn-Wirte. Für die Mitglieder von Traditions- und Brauchtumsvereinen Gelegenheit, die eingemotteten Kostüme herauszuholen und wieder öffentlich vorzuführen. Auch die Musikkapellen können wieder zeigen, was sie an Repertoire eingeübt haben..

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Gesicht zeigen

„JR“ wie sich der französische Streetart-Künstler und Streetfotograf kurz nennt, ist derzeit mehrfach in München aktiv. Einmal mit einer großen Retrospektive „JR: Chronicles“ in der Hypokunsthalle. Hier kann man seinen Werdegang vom Pariser Sprayer bis zum international renomierten Künstler nachvollziehen. Zum anderen mit seiner weltweiten Aktion „Inside Out“ an verschiedenen Plätzen in der Stadt.

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50 Jahre später

Vor ziemlich genau fünfzig Jahren war ich als studentischer Helfer für das Rahmenprogram der Olympiade in München eingeteilt. Persönlich empfand ich die Zeit als Aufbruch. Gesellschaftliche Verkrustungen begannen sich nach der 68er Studentenrevolte aufzulösen. Die Architektur wurde mutig, wie man noch heute an den einmaligen Gebäuden der Olympiasportstätten sehen kann. Die Bundesrepublik wollte sich als weltoffen darstellen.

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