Grünes Wochenende

In diesem Jahr wurden die Feierlichkeiten zum St. Patrick’s Day in München auf drei Tage ausgedehnt. Freunde und Förderer irischer Tradition und irischen Lebens sind teilweise von weit her angereist, um zusammen mit der irischen Gemeinde in München zu feiern.

#ausgehetzt

Kreativ, bunt, eindeutig. Unter dem Motto #ausgehetzt“ demonstrierten mehrere zehntausend Menschen in München am Sonntag, 22.07. bei teils strömenden Regen gegen Ausgrenzung, Hass und Spaltung der Gesellschaft durch die in Bayern regierende CSU und deren Führung. Mit teils selbst gemalten Schildern wurde die Unmenschlichkeit der aktuellen Politik gegenüber den Flüchtlingen angeprangert.

Athen – warum man sich Zeit nehmen sollte

Wenn man Griechen auf dem Festland erzählt, man verbringe noch fünf Tage in Athen, dann erntet man ungläubiges Kopfschütteln. Athen? Da kann man sich bestenfalls die Akropolis ansehen oder an die Badestrände vor der Stadt fahren, aber niemals mehrere Tage verbringen. Wir haben es ausprobiert. Zugegeben, es wirkt wie eine Mischung aus Dritter und erster Welt. Auf der einen Seite privater Reichtum hinter hohen Mauern und Zäunen in prachtvoll blühenden Gärten, auf der anderen Seite vernachlässigter öffentlicher Raum, angefangene Betonskelette oder dem Verfall preisgegebene Gebäude aus der vorletzten Jahrhundertwende.

Munich a Green City in March

stpattrick_24Am letzten Sonntag vor dem Saint Patrick’s Day (17.03.) färben sich die Leopoldstraße und der Wittelsbacher Platz in München grün. Es ist der traditionelle Umzug aller Iren-Begeisterter mit Guinness und Dudelsack-Musik. Auch in 2018 feierten Tausende auf der Straße den irischen Nationalheiligen. Hier einige Teilnehmer:

Beim Döner vereint

_JS50261_oliva_17

Die jungen Männer, zwischen 21 und 27 Jahre jung, zusammen mit ihrem Schichtführer für die Spätschicht Ersin laden mit ihrem Lachen ein, am Dönerstand Oliva im Untergeschoss der Münchner Freiheit anzuhalten.

Doch hinter jedem dieser scheinbar so fröhlichen Gesichter verbirgt sich ein trauriges Schicksal. Mit knapp 20 Jahren alleine aus Pakistan geflohen. Nach dem Abitur aus der Heimat in der Türkei geflohen, ohne Aussicht darauf den Berufswunsch Apotheker hier in Deutschland zu erreichen. Vor dem Krieg aus Afghanistan geflüchtet, hoffen auf Einbürgerung nach fünf Jahren. Der Wunsch, einen deutschen Pass zu bekommen, um ungefährdet einmal wieder die Heimat besuchen zu können.