Polarlichter sind keine so große Seltenheit mehr, nachdem man sie sogar in unseren Breiten beobachten kann. Allerdings wirken sie nördlich des Polarkreises anders: Polarlichter über Schneelandschaft.
Dies ist der vierte und letzte Teil einer Blogreihe über meine Winterreise zu den Lofoten im Februar 2026.
Der Schnee als riesiger Reflektor
Anders als über dunklem Boden oder Wald wirken Schneelandschaften wie ein riesiger Reflektor, der die tanzenden Polarlichter reflektiert. Die Schneefläche nimmt das Polarlicht an und schimmert grünlich bis türkisfarben. Außerdem wirkt die ganze Szenerie trotz der umgebenden Nacht heller. Das merkt man als Fotograf an den Belichtungszeiten, die viel kürzer ausfallen können als bei Polarlichtern über dunklem Boden.
Starker Kontrast zwischen Landschaft und Himmel
Die Kombination aus heller Schneefläche und sehr dunklem Himmel führt zu einem starken Helligkeitskontrast. Die gesamte Landschaft bleibt durch den Schnee und das reflektierte Polarlicht sichtbar. Dadurch wirken die Polarlichter dramatischer und plastischer. Im Vergleich zu meinen Fotos aus Island im Jahr 2023, wo ich ebenfalls im Februar unterwegs war (siehe die Blogs Himmelsmaler: die Polarlichter und Vestrahorn – Naturschönheit bei jedem Licht), wirkt die Landschaft hier nördlich des Polarkreises unter Polarlicht viel klarer.
Brechende Wellen und Mondlicht verstärken die Wirkung
Hier auf den Lofoten kommt hinzu, daß man wegen der zerklüfteten Küstenlinie überall von Meer umgeben ist. Wenn sich dann noch neben den Polarlichtern auch das Mondlicht in den brechenden Wellen spiegelt, ist die Dramatik vollendet.
Seht selbst.






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Lieber Jürgen,
super Aufnahmen! Was will man mehr sagen.
Viele Grüße
Horst
Lieber Horst,
vielen Dank. Der Wettergott war gnädig mit uns.
Liebe Grüße Jürgen
Ziemlich klasse eingefangen!
Einfach toll was die Natur da zaubert!
Liebe Grüße,
SyntaxiaSophie
Ja, vielen Dank. Inzwischen können wir das sogar bei uns beobachten.
Liebe Grüße Jürgen