Wer von den immer gleichen Adventsbuden genug hat, dem bieten sich Alternativen an. Advent: Münchens festliche Innenstadt neu erleben.
Ein Sortiment ohne Überraschungen
Geht es nur mir so? Viele Weihnachtsmärkte zeigen Jahr für Jahr das gleiche Angebot: Glühwein, Bratwurst, gebrannte Mandeln und Christbaumschmuck. Zu diesem standardisierten Eindruck tragen die standartisierten Verkaufsbuden bei, leicht auf- und abzubauen und relativ günstig. Individuelle Buden sind schwer durchzusetzen.
Drei Märkte in München brechen aus diesem Einerlei aus: der Mittelaltermarkt am Wittelsbacher Platz, das Tollwood Winterfestival und der Künstlermarkt an der Münchner Freiheit (siehe letzten Blog). Und nun seit einigen Jahren auch die Münchner Innenstadt.
Winterstimmung bleibt aus
Zur Uniformität trägt bei, dass es dank des Klimawandels in unseren Breiten im Dezember nicht mehr so richtig kalt wird, Schnee bleibt aus. Damit unterscheidet sich die Budenszene zu Weihnachten wenig vom restlichen Jahr, mit einer Ausnahme: die vielen bunten Lichter. Die Winterstimmung bleibt aus. Da fällt es sichtlich schwer, schaffellgefütterte Handschuhe an den Mann oder die Frau zu bringen.
Innenstädte mit Attraktionen beleben
In der Münchner City hat sich etwas getan: die Fußgängerzone vom Stachus bis zum Viktualienmarkt wird durch raffinierte Beleuchtung zu einem Erlebnisraum. Es macht Spaß, nach Feierabend zu bummeln und die Lichtobjekte zu genießen. Viele Besucher werden angelockt, und die Verantwortlichen können zeigen, wie man trotz Onlinehandel die Innenstädte beleben kann.
Als Fotograf findet man hier jede Menge Motive. Und wenn der Schnee fehlt, bieten nasse Straßen und Gehwege mit ihren reflektierenden Lichtern einen ebenbürtigen Ersatz.




















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