Einzug der Wiesn-Wirte auf dem Oktoberfest in München. Bayerns fünfte Jahreszeit hat begonnen. Bier marsch.
Es mag in den Wochen davor regnen oder kalt sein: zu Beginn des Oktoberfests scheint meist die Sonne. So auch in diesem Jahr. Samstag um 10:30 Uhr gehts los. Die Spitze des Festzugs startet am Altstadtring Richtung Theresienwiese. Um 12 Uhr, zum Bierfass-Anstich, muß der Zug rechtzeitig auf der Festwiese eintreffen. Dort warten schon die Festzeltbesucher auf den ankommenden Oberbürgermeister, der das erste Fass ansticht. Bier marsch.
Der Zug ist ein Schaulaufen der Bierbarone (heute Geschäftsführer der Braukonzerne) und der Festzeltwirte. So viele Brauereipferde wie hier, bekommt man wohl nirgends auf der Welt zu sehen. Und natürlich die gesamte Münchner und Bayerische Politprominenz. Zum ersten Mal in diesem Jahr fährt in einer Kutsche der neue junge zweite Bürgermeister von den Grünen, Dominik Krause mit. Aufgelockert wird der Zug durch Musikkapellen, Armbrustschützen und tanzenden Schäfflern.
An der Spitze des Zuges reitet das Münchner Kindl. Historisch gesehen war es wohl ein Mönch, in schwarzer Kutte mit goldenem Rand. Inzwischen ist es eine junge Frau aus dem Kreis der Brauereien und Festzeltwirte. Seit 2023 verkörpert Franziska Inselkammer, Tochter der Festzeltwirte des Armbrustschützenzelts das Münchner Kindl.
Die Stimmung: fröhlich aufgelockert in Erwartung des diesjährigen Oktoberfests. Hier ein paar Bilder vom Umzug 2024.



















Hier findest du weitere Blogs zu München.

Lieber Jürgen, Respekt! Du bist ja überall vorne mit dabei. Herzlichen Dank für den Einblick ins Land des flüssigen Goldes. Liebe Grüße Horst
Lieber Horst, 😀 an Events mangelt es in Bayerns Bierhochburg wirklich nicht. Es macht immer wieder Spaß, wenn die Leute gerne fotografiert werden möchten. Liebe Grüße Jürgen