Wenn die Tierwelt in einer Großstadt wie München auch nicht sehr artenreich ist, so kann man dem nachhelfen: fantasievolle Tiergestalten an Gebäuden und in Unterführungen – tierisch gut.
Dinosaurier in blau und pink
Ehe sich die Dinosaurier in der Luisenstraße 20 gegenüber der TU wieder hinter Blättern verstecken, ist jetzt die richtige Jahreszeit, sie zu bewundern. An drei Seiten eines kleinen Gebäudes neben dem Spielplatz hat der Münchner Urban-Art-Künstler Lion Fleischmann (*1987) freundliche und muntere Artgenossen dieser ausgestorbenen Spezies „verewigt“. Ja, die bereits 2022 entstandenen Graffiti sehen wirklich noch frisch und unangetastet aus. Dass seine Graffito-Dinos neben einem Spielplatz auftauchen, kommt nicht von ungefähr, denn Lion Fleischmann illustriert auch entsprechend Kinderbücher.




Mona Lisa mit Kurzschwanzkänguru-Gesicht und anderes Getier
Die meisten Oktoberfest-Besucher gelangen vom Norden und Osten her auf das Festgelände. Wer jedoch die Theresienwiese durch den Fußgängertunnel an der Südwestecke betritt (Ecke Theresienhöhe, Hans-Fischer-Straße), der wird seit knapp zwei Jahren von einer bunten Tiergemeinde begrüßt.
Entstanden sind die Graffiti im Rahmen des Festivals Urbane Kultur im Juli 2024. Was in der Graffiti-Szene in München, Nürnberg, Augsburg und Würzburg Rang und Namen hat, konnte seine Kunst in der Unterführung anbringen. Gefördert durch die Stadt München und das Land Bayern bringen die großflächigen Graffiti den Tunnel zum leuchten. Ob der mit schrillen Farben und grünen Augen ausgemalte Tiger von Loomit aus München oder die Mona Lisa mit Kurzschwanzkänguru-Gesicht von Lea und Resek aus Augsburg: alle Graffiti sind noch ursprünglich und ohne Übermalungen. Wer mal in der Nähe ist, unbedingt vorbeischauen, es lohnt sich.






Hier findest du weitere Blogs zu München.
