Wer einmal zusehen will, wie Maibäume in Bayern in traditioneller Weise aufgestellt werden, fährt z.B. am 1. Mai nach Abensberg in Niederbayern. Zu sehen ist: Maibaum aufstellen als Gemeinschaftsleistung.
Ein Traditionsverein wurde dafür gegründet: die Aventinus Buam
In Abensberg sind dafür die Aventinus Buam verantwortlich. Der gemeinnützige Verein stellt seit 2009 alle zwei Jahre einen Maibaum in traditioneller Weise auf. Mittels Stangen wird der über zwei Tonnen schwere Baum schrittweise in die Senkrechte gebracht. Das hört sich einfacher an, als es ist. Es bedarf nicht nur der Kraft der jungen Männer, sondern auch Erfahrung, Geschick und eine entsprechende Koordination. Der Vereinsname erinnert an den bekanntesten Sohn der Stadt, der sich Johannes Aventinus nannte. Mehr dazu im Blog: Abens, Bier und bayerische Politik.
Der Ursprung der Tradition, einen Maibaum aufzustellen, ist nicht bekannt. So wie sie das nun zum 12. Mal in Abensberg zelebrieren ist es jedoch ein wichtiges Ereignis, das die Stadtgesellschaft wieder ein Stück näher zusammenbringt. In Zeiten wie den jetzigen, kann man das nicht hoch genug einschätzen, denn es wirkt den Spaltungstendenzen in unserer Gesellschaft entgegen. Und eine Gaudi, wie die Bayern sagen, ist es obendrein, wie die Bilder zeigen sollen.
In loser Folge gibt es demnächst weitere Blog-Beiträge aus der Region zwischen Donau und Altmühl. Hier die bislang erschienen:
Abusina – an der Grenze zu den Barbaren
Abens: Spargel, Bier und bayerische Politik
Ein Kunstschatz am Naturdenkmal
Zerplatzte Visionen: der Main-Donau-Kanal






















Lieber Jürgen,
ganz tolle Perspektiven und Aktionbilder!
Liebe Grüße Horst
Lieber Horst, danke es war ein tolles Fest. Liebe Grüße Jürgen