Natur ganz nah

Die erste Ausstellung nach den Beschränkungen durch die Coronoa-Pantemie: „Naturräume im Münchner Westen“. Die Aufnahmen sind zusammen mit meinem Partner Siegfried Göckel entstanden, als unser Bewegungsraum während der Pandemie eingeschränkt war und wir uns fotografisch den unmittelbar umgebenden Naturräumen zugewandt haben.

Kulturbaustelle

Der Gasteig, Europas größtes Kulturzentrum in München, muß saniert werden und deswegen wird ein Interimsquartier benötigt. Letzte Woche konnte ich an einer Besichtigung der neuen Kulturbaustelle teilnehmen. Festes Schuhwerk und Regenkleidung war angesagt, wo ab Oktober Damen mit hohen Absätzen und Herren mit polierten Ausgehschuhen den Weg in den neuen Konzertsaal finden sollen. Da bis dahin bestenfalls der Konzertsaal fertig sein wird, dürfte das abenteuerlich werden.

CSD: atomisiert, aber wieder sichtbar

Nachdem im vergangenen Jahr alle Präsenz-Veranstaltungen zum Cristopher Street Day (CSD) in München dem Corona-Virus zum Opfer fielen, gibt es in diesem Jahr einige zaghafte Versuche, wieder in die Öffentlichkeit zu gelangen. Viele Veranstaltungen können nur mit Voranmeldung besucht werden und sind lange vorher ausgebucht. Ansonsten gibt es am Samstag in der Fußgängerzone verteilt einzelne Infostände, um die sich Gruppen mit Regenbogenfahnen scharen, oder Einzelpersonen, die sich als Dragqueen unter die Leute mischen, die eigentlich zum Shopping hier sind.

Eine Trafostation als Kunstobjekt

Als die Münchner Beamten am Ende des 19. Jhd. von der Residenzpflicht befreit wurden, entstand vor den westlichen Toren Münchens eine Gartenstadt, heute bekannt als Villenkolonie I und II. Federführender Architekt, Stadtplaner und Bauunternehmer war damals August Exter (1858 – 1933), von dem auch die Trafostation stammt. Glühbirne war damals in, Gasbeleuchtung out, also mußte ein Trafostation für die elektrische Versorgung der Gartenstadt her.

Oansno (dt.: eins noch)

Die Freude an ihrem ersten Freiluft-Auftritt nach der langen Corona-Pause ist an ihren Gesichtern abzulesen. Menya (Trompete), Michi (Gesang und Akkordeon), Franz (Tuba) und Phil (Bierwagerl-Schlagzeug) von der Band Oansno konnten erstmals wieder zusammen spielen und das vor ausgewähltem Publikum.

Kleine Lichtblicke

Die Corona-Krise trifft jeden anders. Was für manche „nur“ eine soziale Einschränkung bedeutet wenn sie nicht ins Theater, Konzert oder eine Show gehen können, wirkt sich für andere existentiell aus. Wie z.B. für Artisten und Akrobaten. Sie haben zur Zeit kaum Möglichkeiten aufzutreten, manchen fehlen sogar die gewohnten Übungsräumlichkeiten um fit zu bleiben.

Clownerien für Senioren

Wie sehr die Corona-Krise unser Leben verändert, erfahren v.a. die Senioren in den Pflegeheimen, die wochenlang keinen direkten Kontakt zu ihren Angehörigen hatten und auch sonst durch die Beschränkungen kaum Abwechslung in ihrem Tagesablauf. Auf der anderen Seite sind viele unserer Künstler in der Coronazeit zum Nichtstun gezwungen, da Auftritte vor Publikum oft an den Abstandsgeboten scheitern.

#ausgehetzt

Kreativ, bunt, eindeutig. Unter dem Motto #ausgehetzt“ demonstrierten mehrere zehntausend Menschen in München am Sonntag, 22.07. bei teils strömenden Regen gegen Ausgrenzung, Hass und Spaltung der Gesellschaft durch die in Bayern regierende CSU und deren Führung. Mit teils selbst gemalten Schildern wurde die Unmenschlichkeit der aktuellen Politik gegenüber den Flüchtlingen angeprangert.

Munich a Green City in March

stpattrick_24Am letzten Sonntag vor dem Saint Patrick’s Day (17.03.) färben sich die Leopoldstraße und der Wittelsbacher Platz in München grün. Es ist der traditionelle Umzug aller Iren-Begeisterter mit Guinness und Dudelsack-Musik. Auch in 2018 feierten Tausende auf der Straße den irischen Nationalheiligen. Hier einige Teilnehmer: