Als die Münchner Beamten am Ende des 19. Jhd. von der Residenzpflicht befreit wurden, entstand vor den westlichen Toren Münchens eine Gartenstadt, heute bekannt als Villenkolonie I und II. Federführender Architekt, Stadtplaner und Bauunternehmer war damals August Exter (1858 – 1933), von dem auch die Trafostation stammt. Glühbirne war damals in, Gasbeleuchtung out, also mußte ein Trafostation für die elektrische Versorgung der Gartenstadt her.

Der Künstler und Architekt Wolfgang Haller hat diese historische Trafostation im Auftrag der Stadtbezirks und des städtischen Energieversorgers fachgerecht restauriert und die Außenwände mit Skizzen aus dem Wirken und über die Zeit August Exters versehen. So wurde das historische Baudenkmal selbst zum Kunstobjekt und die bisher nur verkehrsumtoste Kreuzungsinsel zum Anziehungspunkt für Neugierige. Eine Zwillingsstation, ein paar hundert Meter entfernt, wird als nächstes in Angriff genommen.

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