Zehn Uhr. Gleis Achzehn.
Wie so viele Freizeitaktivitäten macht auch die Streetfotografie mehr Spaß, wenn man sie mit Freunden teilt. Heute: Zehn Uhr. Gleis Achzehn.
Wie so viele Freizeitaktivitäten macht auch die Streetfotografie mehr Spaß, wenn man sie mit Freunden teilt. Heute: Zehn Uhr. Gleis Achzehn.
Sie gilt posthum als eine der talentiertesten Streetfotografinnen des 20. Jahrhunderts. Autodidaktin, von Beruf Kindermädchen. Zu Lebzeiten unter den Fotografen völlig unbekannt. Trotzdem ein großes Vorbild: Streetfotografie lernen mit Vivian Meier.
Baustellen sind meist unangenehm, behindern sie doch den Verkehr. Derzeit habe ich das Gefühl: Ganz München ist eine Baustelle.
In der Ganghoferstraße 47 in München-Sendling entwickelt sich auf dem seit mehr als zwei Jahrzehnten brach liegenden Gelände ein neues Kreativbiotop, eine offene Plattform für Nachbarschaft, Kultur und Experimente: im Dazwischen.
Graffiti-Kunst ist bekanntlich vergänglich. Manche Darstellungen sollten ein längeres Leben haben: Es war einmal ein Zoo in Neuperlach.
Wenn die Tierwelt in einer Großstadt wie München auch nicht sehr artenreich ist, so kann man dem nachhelfen: fantasievolle Tiergestalten an Gebäuden und in Unterführungen – tierisch gut.
Wer kennt sie nicht und hasst sie: die düsteren Fußgängerunterführungen zu den U- und S-Bahnhöfen. Der Münchner Künstler Martin Blumöhr hat ein Mittel dagegen und Sponsoren gefunden, um Licht und Kunst ins Dunkel zu bringen.
Wenn sich Stadtviertel im Umbruch befinden, dann treten Konflikte auf, die zu Themen der Streetart werden. So entwickelte sich konsequenterweise auch im Münchner Westend eine aktive Graffiti-Szene.
Für Interessierte an Streetart ist die Donnersbergerbrücke im Münchner Stadtteil Neuhausen/Nymphenburg schon lange eine erste Adresse. Als ich mich letzthin an einem regnerischen Tag dort unterstellte, endeckte ich viel Neues: einen Urwald unter der Betonbrücke.
Jeder kennt das. Ein Bahnhof in der tiefsten Provinz. Ganz oben im Norden Bayerns. Das Bahnhofsgebäude verrammelt, vergammelt. Einzig die Bahnsteige sind neu. Elektronische Anzeigen. Sie sollen einem Zuversicht geben, daß hier wirklich ein Zug hält. Ein Fahrkartenautomat. Und dann das.