Tierisch gut
Wenn die Tierwelt in einer Großstadt wie München auch nicht sehr artenreich ist, so kann man dem nachhelfen: fantasievolle Tiergestalten an Gebäuden und in Unterführungen – tierisch gut.
Wenn die Tierwelt in einer Großstadt wie München auch nicht sehr artenreich ist, so kann man dem nachhelfen: fantasievolle Tiergestalten an Gebäuden und in Unterführungen – tierisch gut.
Wenn sich Stadtviertel im Umbruch befinden, dann treten Konflikte auf, die zu Themen der Streetart werden. So entwickelte sich konsequenterweise auch im Münchner Westend eine aktive Graffiti-Szene.
Es gibt in München ein Museum, wie sonst in dieser Republik kein zweites: das Museum für Urban & Contemporary Art, kurz MUCA genannt. Die Gründer dieses Museums zeigen erstmals herausragende Werke ihrer 25-jährigen Sammlertätigkeit in ihrem eignen, 2016 gegründeten Museum. Und es ist ausgesprochenes Sammlerglück, was hier zusammengetragen wurde.
Wer das riesige Benediktiner-Kloster Sankt Ottilien zwischen München und Landsberg besucht, wird sich fragen, wie denn die Streetart hierher an diesen Ort der Kontemplation kommt? Das Ereignis ist schon etwas her (2012) und manches Grafitto bereits verblasst. Bekannte Streetart-Künstler wie Loomit wurden damals zu einem Festival eingeladen und haben großflächige Grafitti an den Wirtschaftsgebäuden des Klosters hinterlassen.
Eingefleischten Streetart-Fans ist der Ort bekannt: das österreichische Linz hat sich zu einem wahren Hotspot für Graffiti-Kunst entwickelt. Außerhalb der Szene wissen nur Wenige, dass seit Anfang der 2010er Jahre auf dem Gelände des Binnenhafens in Linz eines der größten Freiluft-Galerien für Streetart entstanden ist.