Flohmarkt auf der Theresienwiese in München. Das Bayerische Rote Kreuz lud ein. 2.500 Aussteller kamen. Vom Sessel aus den 50ern, über Trödel bis Vintage-Kleidung war alles geboten: Flohmarkt unter der Bavaria.
Marché aux puces
„Marché aux puces“ (dt: Markt der Flöhe) nennen die Franzosen den Flohmarkt. Nicht zu Unrecht, zumindest früher hausten jede Menge Flöhe in den gebrauchten Kleidungsstücken, die auf den Märkten in Frankreich und anderswo angeboten wurden. Ob sie ganz verschwunden sind unter den heutigen Angeboten? Wer weiß?
Vintage im Trend
Darüber machen sich heute die vielen jungen Leute zwischen 15 und 30, die durch die Kleiderangebote des Flohmarkts stöbern, keine Gedanken mehr. Vintage ist bei der Jugend „in“. Auf der Suche nach der eigenen Persönlichkeit hilft es wohl, sich durch die Kleidung vom Mainstream abzusetzen. Auch ökologisch macht dieser neue Trend Sinn, richtet er sich doch gegen die Wegwerfmentalität unserer Modeindustrie.
So hat sich das Publikum auf den Flohmärkten in den letzten Jahren gewandelt. Waren es früher überwiegend Mitvierziger und Ältere auf der Suche nach Assesoirs für ihre vier Wände, kommen heute viele Jugendliche auf die Märkte. Ihnen ist schon an der Kleidung anzusehen, dass sie weniger bei Zara, H&M u.a. einkaufen, sondern sich individuell kleiden wollen.
Für mich als Fotografen bietet der Flohmarkt die Gelegenheit, das schöne Stück, das mir ins Auge fällt nicht kaufen zu müssen, um es später noch betrachten zu können. Ich kann es mir als Bild mit nach Hause nehmen und mich daran erfreuen.

















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Tolle Bildauswahl!
Danke.