Transformation in Traumwelten

Eine historische Trafostation soll den Betrachter zu einem Lächeln verführen: Transformation in Traumwelten.

Vier Seiten, vier Kulturen

Zwei Jahre ist es her, daß die Trafostation in der Planegger Straße im Münchner Westen ein neues Kleid bekam. Von Grau nach Bunt. Es ist das Werk der Künstlerin Irmengard Ram. Auf den vier Außenseiten der Trafostation sind Traumszenen aus Mythologie und Phantasie gemalt. Sie sollen vier Kulturen zeigen: Antike, Abendland, Asien und Orient. Wenn man so will, kann man sich im Vorübergehen für kurze Zeit von seinem Alltag lösen und seine Gedanken in diese Traumwelten transformieren. Was im Inneren mit dem Strom geschieht, sollen außen die Vorbeigehenden erleben.

Unvollendet

Ursprünglich war geplant, daß eine kleine Tafel die Malerei beschreiben sollte. Ob diese aus Geldnot (des Bezirksausschusses Pasing-Obermenzing) oder wegen eines Konflikts mit irgendwelchen Sicherheitsvorschriften bis heute nicht angebracht ist, weiß ich nicht. Dumm ist auf alle Fälle, daß man um das Trafohäuschen der Stadtwerke München (SWM) nicht herumgehen und alle vier Seiten der Malerei betrachten kann. Dazu hätte man ein Stück der angrenzenden Mauer wegnehmen und den Zaun nach innen ins Betriebsgelände der Stadtwerke versetzen müssen. Aber dies scheiterte wohl bislang am Grundstückseigentümer SWM. Schade, Stadtverschönerung unvollendet.

Weitere künstlerisch gestaltete Trafostationen im Münchner Stadtgebiet sind hier beschrieben:
Bunte Kaaba vor dem Bahnhof
Eine Trafostation als Kunstobjekt

Und hier gibt es weitere Blogs zu München.

2 Gedanken zu “Transformation in Traumwelten


    1. Lieber Horst, war mir klar, dass du das entdeckst. Ich denke, die Wenigsten erkennen im Vorbeigehen den Hintersinn mit dem Mädchen, das sich einen Lolly zieht. Liebe Grüße Jürgen

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