Freiham: ein neues Quartier entsteht
Kostengünstiges Wohnen war das Hauptthema der Kommunalwahl in München. Beispiel Freiham: ein neues Quartier entsteht.
Kostengünstiges Wohnen war das Hauptthema der Kommunalwahl in München. Beispiel Freiham: ein neues Quartier entsteht.
Wer die authentisch restaurierten Gründerzeithäuser in München sieht, fragt sich oft: Warum sind unsere Neubauten so langweilig und austauschbar?
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Das Münchner Westend bietet viele interessante Ecken, so zB – kurios und sicher selten anzutreffen – ein Gleisdeckel als Quartiersplatz.
Wenn sich Stadtviertel im Umbruch befinden, dann treten Konflikte auf, die zu Themen der Streetart werden. So entwickelte sich konsequenterweise auch im Münchner Westend eine aktive Graffiti-Szene.
Der achte Münchner Stadtbezirk, die Schwantalerhöhe, oder – wie die Münchner es nennen, das „Westend“ – wird bei jüngeren, gut verdienenden Münchnern immer beliebter. Warum das so ist, kann man beim Flanieren durch das Westend studieren.
Vom Computer zur Realisierung. Zwischen den photogeshopten Immobilienprospekten und der Realisierung gibt es kaum einen Unterschied. Ja, die neuen Wohnquartiere sehen genauso steril aus, wie die Prospekte verheißen. Wollen wir das?
Vor 20 Jahren wurde der Wettbewerb für die Neugestaltung eines zentralen Platzes in der Altstadt von München ausgelobt: den Sankt-Jakobs-Platz. Er soll laut Stadt „Freiraum zum Flanieren, Spielen und Entspannen“ bieten. „Hier treffen sich Gläubige, Kulturinteressierte und Passanten.“, so die Stadt München
In den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts fand nicht nur in der Mode, der Innenausstattung und der Musik eine deutliche Abkehr vom der Kultur der Kriegs- und Vorkriegszeit statt, sondern auch in der Architektur. Waren die Gebäude der 30er Jahre noch von Schwere und Machtdemonstration geprägt, so wollte man nach Kriegsende das Licht hereinlassen, Transparenz und Leichtigkeit demonstrieren. Die junge demokratische Republik war auf der Suche nach einer Entsprechung im Bauen.
Unser Bildungswesen erhält derzeit einen Digitalisierungsschub ohne Gleichen. Die Chefs in den Büros lernen, dass ihre Mitarbeiter auch ohne Kontrolle im Homeoffice produktiv sind. Bisher vernachlässigte Berufe im Pflegebereich gewinnen neue Anerkennung. Nur drei Beispiele, wie die Pandemie bislang vernachlässigte Themen schonungslos offenlegt. Und was passiert in unseren Innenstädten?
Wo früher in München der Güterbahnhof lag, ist in den letzten beiden Jahrzehnten mit dem „Arnulfpark“ ein schickes neues Viertel direkt in der Nachbarschaft zur Innenstadt entstanden. Dieses Viertel ist seit dem letzten Wochenende durch eine rund 240 m lange und 6 m hohe Brücke über die 37 Gleise des Hauptbahnhofs mit der Südseite der Stadt, der Schwanthalerhöhe, verbunden. Nicht für Autos – nein, nur für Fußgänger und Radfahrer.