Seevogel-Beobachtung bei Arnarstapi

Der kleine Fleck Arnarstapi im Süden der Halbinsel Snæfellsnes auf Island ist bekannt für seine zerklüftete Küste und das Felsentor, das mitten aus dem Meer emporragt und auf fast allen Bildern zu sehen ist. Wer wie wir im Sommer hier entlang geht, kann zahlreiche Seevögel beobachten. Allerdings nur mit Kopfschutz. Insbesondere die Seeschwalben können sehr aggressiv werden, wenn man ihren Jungvögeln, die sich in den Uferwiesen verstecken, zu nahe kommt. Wie kleine Kampfbomber attackieren die Altvögel den Besucher.

Snæfellsnes – Klein-Island

Das Timing konnte nicht besser sein. Mit Aufhebung der Quarantäne- und Testpflicht für vollständig gegen Corona Geimpfte am 01. Juli startete unsere Reise zur Halbinsel Sneæfellsnes, die von den Einheimischen als Klein-Island bezeichnet wird, da es hier alles zu sehen gibt, was es sonst auf Island zu bewundern gibt: Vulkanismus, Gletscher, Wasserfälle, heiße Quellen und natürlich Islandpferde und jede Menge Schafe.

Reykjavik – bunteste Hauptstadt Europas

Vielleicht liegt es an der geografischen Lage im hohen Norden mit den langen Nächten im Winter: Reykjavik hat eindeutig das bunteste Stadtbild aller Hauptstädte Europas. Nicht nur, dass viele Häuser der Altstadt bunt angemalt sind, sondern es finden sich überall überdimensionale Graffity, nicht wild durcheinander, sondern ordentlich, wie es Isländern und ihren ästhetischen Vorstellungen wohl näher kommt. Reykjavik ist eine junge und aktive Stadt, die in den Sommermonaten nicht nur Touristen aus aller Welt anzieht, sondern viele Studenten, die für ein paar Monate hier Jobs in den Restaurants, Bars oder Touristeneinrichtungen finden. Und es ist eine Stadt mit einer sehr vielfältigen Bevölkerung durch Zuwanderung. Man kann hier gut studieren, welche Vorteile ein offenes gesellschaftliches Klima für eine wirtschaftliche Stadtentwicklung bietet – trotz aller klimatischen Erschwernisse.

Die Gletscherlagunen – ein Stück Grönland in Island

Kaum ein Islandreisender verpaßt den Abstecher zur Gletscherlagune Jökulsárlón im Südosten der Insel. Wir kamen früh um 9 Uhr an, wenn die ersten Ausfahrten mit den aus amerikanischen Armeebeständen stammenden Amphibienfahrzeugen starten. Es regnete stark (das einzige Mal auf der ganzen 10-tägigen Reise) und früh morgens war es richtig nasskalt, als wir die Rettungswesten anzogen.

(Blog zur Islandreise 2018, Teil 7)

Spektakuläre Vulkanlandschaften rund um den Myvatn in Nordisland

Island bietet neben dem „Golden Circle“ (siehe Blogbeitrag: Golden Circle – Island im Eiltempo) im Norden eine weitere Region, in der sich auf engstem Raum spektakuläre Naturphänomene zeigen: das Gebiet rund um den Myvatn (isländisch für Mückensee).

(Blog zur Islandreise 2018, Teil 5)

Glaumbær – ein sehenswertes Torfhaus-Museum im Norden Islands

Wer die Fjorde im Norden Islands bereist und am Skagafjördur vorbeikommt, sollte sich unbedingt das Torfhaus-Museum Glaumbær ansehen, am Besten mit einer kleinen Führung durch das Haus. Das Museum war früher ein sogenannter Torfhof einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie, dessen Ursprung bis ins 11. Jhd. zurückreicht. Der heutige Zustand zeigt den Hof im 18./19. Jhd.

(Blog zur Islandreise 2018, Teil 4)

Golden Circle – Island im Eiltempo

Die als „Golden Circle“ bezeichnete Gegend vor den Toren Reykjaviks ist das touristische Herzstück jedes ersten Islandbesuchs. Mit der Mischung aus heißen Quellen, die Islands zweitgrößtes Kraftwerk speisen (Nesjavellir), dem längsten Fluss Islands (Skjalfandalfljot), einem überwältigenden Wasserfall (Gollfoss), einer sichtbaren Bruchstelle zweier Erdplatten, einem zuverlässig speienden, meterhohen Geysir (Strokkur) und einem historischen Richt- und Versammlungsort (Althingi) ist hier alles auf engstem Raum versammelt, was Island an Naturschönheiten und Historie für den Kurzzeitbesucher zu bieten hat.

(Blog zur Islandrundreise 2018, Teil 2)

Reykjavik – ankommen und weg?

Im Vorfeld der 10-tägigen Islandrundreise entbrannte eine Diskussion, wie viel Zeit wir uns für Reykjavik nehmen sollten. Letztlich hat dann ein ungeplanter Zwischenstopp in Kopenhagen dafür gesorgt, dass noch weniger Zeit übrig blieb, nämlich ein halber Tag. Wir wollten weder am nächtlichen Partyleben der Hauptstädter teilnehmen, noch wollten wir uns die städtebaulichen Errungenschaften des verflossenen Börsenbooms ansehen. Was man jedoch nicht versäumen sollte, ist ein Spaziergang von der Hallgrimskirche (mit einem Kirchturm wie eine Pfeilspitze) hinunter zum alten Hafen. Auf diesem Weg sieht man eine Reihe alter Häuser aus dem 19. Jahrhundert und die für Island typischen, bunt angemalten, mit Wellblech verkleideten Holzhäuser.

(Blog zur Islandrundreise 2018, Teil 1)