Past Bodies

Welchen wechselseitigen Einfluß hat die Technologie auf die Darstellung menschlicher Körper? Das Museum Brandhorst in München versucht mit einer Ausstellung Antworten darauf zu geben, indem es den Besucher mit Skulpturen konfrontiert, die Künstler in den vergangenen sieben Jahrzehnten mit Blick auf die Zukunft geschaffen haben

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Gesicht zeigen

„JR“ wie sich der französische Streetart-Künstler und Streetfotograf kurz nennt, ist derzeit mehrfach in München aktiv. Einmal mit einer großen Retrospektive „JR: Chronicles“ in der Hypokunsthalle. Hier kann man seinen Werdegang vom Pariser Sprayer bis zum international renomierten Künstler nachvollziehen. Zum anderen mit seiner weltweiten Aktion „Inside Out“ an verschiedenen Plätzen in der Stadt.

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Lachen im Wald

Wer gerade hier im Süden der Republik weilt, oder das Privileg hat, hier zu wohnen, sollte sich einen Besuch des Humor-Festivals in Bernried gönnen, das in diesem Jahr schon zum zweiten Mal stattfindet. Das Gemeinschaftsprojekt aus Trägerverein „Forum Humor und komische Kunst e.V.“, Museum der Phantasie und der Gemeinde Bernried ist noch bis 18. September zu genießen.

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Kunstnebel

Zerfall und Neuerschaffung – ein Grundprinzip unseres Lebens auf diesem Planeten und des Universums. Das veranschaulicht eine Installation der Künstlerin Fujiko Nakaya im Haus der Kunst. Die Tochter eines Physikers verbindet Materie, naturwissenschaftliche Prozesse, Zufall und Gesetzmäßigkeiten zu einer einzigartigen Performance.

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Pax optima rerum – Frieden als höchstes Gut

so überschreibt Martin Blumöhr seine Ausstellung im Künstlerhaus in München. Blumöhr ist in München durch seine Arbeiten einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. An diversen Plätzen, Hausgiebeln und Unterführungen sind seine Murals zu sehen. Um sie zu verstehen, braucht es Zeit, sie in ihren Details zu studieren. In jedem Werk steckt eine Vielzahl von Nebengeschichten. Der Künstler verbindet Historisches mit Alltäglichem, Politisches mit Persönlichem, Grotekes mit Idyllischem. Er läßt bekannte und weniger bekannte Figuren auftreten und entwickelt schon mal markante Gesichter aus Bäumen und Rankwerk. Nachfolgend sind daher beispielhaft Ausschnitte aus seinen Murals widergegeben.

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Kirchenmalerei mal anders

Wer das riesige Benediktiner-Kloster Sankt Ottilien zwischen München und Landsberg besucht, wird sich fragen, wie denn die Streetart hierher an diesen Ort der Kontemplation kommt? Das Ereignis ist schon etwas her (2012) und manches Grafitto bereits verblasst. Bekannte Streetart-Künstler wie Loomit wurden damals zu einem Festival eingeladen und haben großflächige Grafitti an den Wirtschaftsgebäuden des Klosters hinterlassen.

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Imagewandel

Viele versuchen es, manchen gelingt es: der Wandel einer Stadt von ihrem Industrieimage zu Wissenschaft, Dienstleistung und Kultur. Ein bekanntes Beispiel ist Bilbao in Spanien und ein weniger bekanntes ist Linz in Österreich. Wichtig ist dabei wohl, auch das äußere Erscheinungsbild zu verändern. Wie Bilbao zieht die ehemalige Stahlstadt Linz durch spektakuläre Museumsbauten und deren Ausstellungen, durch ein neues Musiktheater und Opernhaus, durch das Mural Harbour und durch ein vielfältiges Festival- und Musikleben nicht nur Touristen sondern auch eine neue Einwohnerschaft an.

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