Die schrecklichen Ereignisse am Bondi Beach in Australien haben uns auf ein jüdisches Fest aufmerksam gemacht, das ungefähr zur gleichen Zeit gefeiert wird wie Weihnachten: Chanukka.
Ein Lichterfest der Freude
Nicht nur die zeitliche Lage des Fests zwischen Ende November und Ende Dezember zeigt Ähnlichkeiten mit dem christlichen Fest, sondern auch sein Charakter als Fest der Freude. Chanukka feiert die Rückeroberung des Tempels in Jerusalem durch die Makkabäer. Ein Wunder ließ das gefundene, geweihte Öl für acht Tage reichen. Daher hat der Leuchter acht Arme; der mittlere Arm zählt nicht mit und hat nur eine dienende Funktion. Der Leuchter symbolisiert Glaubensfreiheit gegen Unterdrückung und das Fest fällt mit der Sonnenwende zusammen, wenn die Tage wieder länger werden.
Ein sichtbares Zeichen für den Jüdischen Glauben
Seit den 1970er Jahren wird der Chanukka-Leuchter immer öfter vor jüdischen Einrichtungen gezeigt. Die internationale Organisation Chabad Lubawitsch fördert das öffentliche Aufstellen großer Chanukkiahs, um das jüdische Leben sichtbar zu machen. Vor dem lichtdurchlässigen Kubus der Münchner Synagoge am Jakobsplatz wirkt der Leuchter am Abend besonders beeindruckend.




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