Athen – warum man sich Zeit nehmen sollte

Wenn man Griechen auf dem Festland erzählt, man verbringe noch fünf Tage in Athen, dann erntet man ungläubiges Kopfschütteln. Athen? Da kann man sich bestenfalls die Akropolis ansehen oder an die Badestrände vor der Stadt fahren, aber niemals mehrere Tage verbringen. Wir haben es ausprobiert. Zugegeben, es wirkt wie eine Mischung aus Dritter und erster Welt. Auf der einen Seite privater Reichtum hinter hohen Mauern und Zäunen in prachtvoll blühenden Gärten, auf der anderen Seite vernachlässigter öffentlicher Raum, angefangene Betonskelette oder dem Verfall preisgegebene Gebäude aus der vorletzten Jahrhundertwende.

Peloponnes im Frühling

Wo soll man heutzutage noch hinfahren bei alle den Reisewarnungen, wenn einem in Mitteleuropa der Winter zu lange dauert und man sich nach warmen Sonnenstrahlen sehnt? Hier ein Tipp: den Peloponnes bereisen, Griechenlands größte Insel (nachdem man den Kanal von Korinth gegraben und den Peloponnes vom Rest Griechenland getrennt hatte). Im April blühen in der sonst so kargen, dem Mond ähnlichen Landschaft wie z.B. der Halbinsel Mani, die Büsche in braun, rot und gelb. Der Klatschmohn auf dem Peloponnes ist so dunkelrot, wie sonst nirgendwo.

Wien – die Stadt mit der weltweit höchsten Lebensqualität

wien_2018-11Man mag das als Marketingmaschine betrachten. Unbestreitbar ist jedoch, dass Wien eines der vielfältigsten Städte auf dem Globus ist. So ist die wiederholte Auszeichnung der Stadt als jene mit der höchsten Lebensqualität insbesondere für Touristen spürbar. In diesem Jahr kommt noch ein Jubiläum dazu: zum 100. Mal jährt sich der Todestag  Otto Wagners, jenes berühmten Architekten, dem Wien nicht nur eine noch heute hochattraktive Stadtbahn sondern viele architektonische Juwelen aus der Zeit des Jugendstil und der beginnenden Moderne zu verdanken hat. Wer also die Chance nutzen möchte, sich dies anzusehen und nebenbei eine der vielfältigsten Kaffeehauskulturen der Welt kennen lernen möchte – nichts wie hin.

Oman – die Schweiz Arabiens?

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Zunächst ist der Reisende verblüfft. Vierspurige Straßen, nächtliche Beleuchtung bis in die Dörfer, herausgeputzte Einfamilienhäuser mit ummauerten Gärten in den Vororten und eine Hauptstadt blitzblank und strahlend weiß. Wohin man schaut: kein einziger Wolkenkratzer, dafür großteils geschmackvolle Bürogebäude und Shoppingcenter, alles sehr sehr sauber und ordentlich. Lernt man das Land näher kennen, so fallen erst einmal die in Weiß gekleideten männlichen Omanis auf, die dem Reisenden sehr aufgeschlossen und freundlich begegnen. Auf dem zweiten Blick erst die Frauen, zumeist in schwarz und in der Minderzahl.