Ein mystischer Ort

Zugegeben, es ist etwas mühsam dorthin zu gelangen. Von der Hauptstadt des Burgund in Dijon ist es eine knappe Autostunde auf kurvigen, von Alleen gesäumten Landstraßen: die ehemalige Abtei Fontenay (zum Nachlesen: Abbaye de Fontenay). Die Ortswahl des 1118 von Bernhard von Clairvaux gegründeten Zisterzienser-Klosters war Programm: möglichst weitab jeglicher Zivilisation. Wer ohnehin im Burgund verweilt, sollte sich diese verlassene Klosteranlage nicht entgehen lassen, UNESCO-Weltkulturerbe.

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Der Montmartre hat viele Gesichter

Der Montmartre gilt neben dem Marais und dem Quartier Latin als einer der meistbesuchten Viertel von Paris. Mit 130 m üNN überragt der Hügel alle anderen Örtlichkeiten in Paris und bietet neben dem Eiffel-Turm den besten Aussichtspunkt über die Stadt – immer noch. Einst Hinrichtungsstätte, daher der Name (Martyrium), riesiges Gipsvorkommen für die eleganten Häuser der Stadt, Mühlen- und Künstlerviertel – alles Vergangenheit. Die Künstler sind weiter gezogen zum Montparnasse, geblieben ist die Gebrauchsmalerei für die Touristen am Place du Tertre. Dann kam der Karriereschritt als Rotlichtviertel – ist es immer noch.

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Das Marais – einzig sicher ist der Wandel

Für viele Besucher ist das Pariser Stadtviertel „Marais“ ein absolutes Muß. Wegen seines quirligen Lebens, seinen jüdischen Restaurants und Geschäften bis hin zur schwulen Partyszene. Dabei wird häufig die Gentrifizierung des Viertels beklagt, die Verdrängung alt eingesessener Geschäfte durch Modeboutiquen, Handelsketten und noblen Etablissements. Die gestiegenen Mieten können sich viele Alteingesessene nicht mehr leisten.

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