Die Bayern, genauer die Oberbayern sind als gesellige Voralpenbewohner bekannt. Das gilt nicht nur für die Einheimischen sondern auch für die Zugereisten. Eine Woche vor Beginn des Oktoberfests feierte die Münchner Stadtgesellschaft am vergangenen Wochenende ihr gesellschaftspolitisches Festival, genannt „Zamanand„.
Was man sich in der AfD-Hochburg Sachsen-Anhalt wohl nicht vorstellen kann, wird in München gelebt: kulturelle Vielfalt, Toleranz, aber auch Nachhaltigkeit, Gleichberechtigung, Inklusion und ehrenamtliches Engagement. Egal woher die Menschen kommen.
In Münchens Prachtstraße Ludwig- / Leopoldstraße ruhte für zwei Tage der Autoverkehr. Zahlreiche gesellschaftliche und kulturelle Initiativen und Vereine sowie die politischen Parteien unterschiedlicher Couleur luden friedlich nebeneinander die Münchner zum Informieren und Mitmachen ein.
Am Samstag fand auf dem Gelände außerdem die monatliche „Prüf“- Demonstration statt, organisiert von einer Initiative für ein Verbotsverfahren gegen die AfD. OB Dominik Krause versprach vor rund 15 000 Teilnehmern, man werde in München alles tun, Menschen zu schützen, die angesichts des wachsenden Rechtspopulismus Sorge haben, wieder bedrängt und verfolgt zu werden.
Nachfolgende Bilder entstanden am Sonntag Nachmittag beim Rundgang über das Festival Zamanand und das anschließende Leopold-Straßenfest.
















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Eine schöne Dokumentation über gelebte Vielfalt!