München verfügt über mehrere Shopping Malls. Eines der Jüngeren steht in Pasing, nicht weit entfernt von meiner Haustüre. Nach der Euphorie zu Beginn und nach Corona-Krise beobachte ich eine immer größere Fluktuation der Läden. Das ist keine Besonderheit: überall in Deutschland (und Europa) stagniert die Zahl der Malls, die Investoren halten sich zurück. Sind Shopping Malls schon out?
Events als Lockmittel?
Die Mallbetreiber suchen nach Erfolgsrezepten. Vieles, was wir in den Malls kaufen können, ist auch online bestellbar. An Sonntagen und Abends sind die meistens Malls, wie auch die in Pasing tot, weil geschlossen. Da helfen auch nicht die teuren Wohnungen auf dem Dach weiter. Eher noch hilft ein Mix aus Läden, Gastronomie, Dienstleistern und ein Veranstaltungsmanagement, das Menschen auch abseits des Einkaufens und abseits der Ladenöffnungszeiten anlockt (siehe hierzu z.B. ein Paper von PwC). Möglich auch, daß wir uns wie in Arabien, unter der brütenden Hitze der immer heißer werdenden Sommer künftig gern in die klimatisierten Räume flüchten, nur um damit noch mehr CO2 durch die Kühlung in die Atmosphäre zu pusten.
Übungsraum für Architekturfotografie
Aus fotografischer Sicht haben die Konsumtempel durch ihre geometrischen Strukturen natürlich ihren Reiz. Manche, wie die Mall in Pasing sehen aus, wie ein weißer Marshmellow, der vom Himmel ins Stadtviertel gefallen ist. Erst allmählich erlebt dieser Konsumtempel die Einbindung in die neu gebaute Siedlung um ihn herum.
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Tolle Aufnahmen. Die rote, geschwungene Bank hast du super in die Linienführung des Weges integriert!
Lieber Horst, danke. Die Linie entsteht durch den Springbrunnen. Im Sommer kommt hier Wasser raus und die Kinder hüpfen zwischendurch. Liebe Grüße Jürgen