Unschärfe entdecken


Der Herbst sonnt sich in einem wahren Farbrausch. Und in jedem Jahr füllt sich das Bildarchiv mit Fotos von goldfarben glänzenden Blättern, von Bäumen im milden Herbstlicht. In diesem Jahr kam etwas Neues hinzu.

Die Anregung dazu lieferte Rupert Hildenbrand, der im ehemaligen Kloster Inzigkofen einen Foto-Workshop der VHS durchführte. Warum nicht einfach mal die Jagd nach scharfen Fotos aufgeben? Die Kamera wie einen Malerpinsel verstehen und all das ignorieren, was Ingenieure in lichtstarke Objektive investieren, indem man bewußt eine graue Scheibe davor hält, um Licht wegzunehmen. Oder mehrere Ansichten gleichzeitig auf den Sensor bannen. Man gewinnt z.B. die Freiheit, die Kamera während der Aufnahme zu bewegen und damit Bilder zu erzeugen, die der Betrachter im Kopf je nach eigener Erfahrung interpretieren kann. Voilà.

4 Gedanken zu “Unschärfe entdecken

    1. Vor allem weiß man im Vorhinein nicht, was dabei herauskommt. Ich habe gelernt, dass es am Besten geht, wenn das erste Foto eine Struktur hat, die dann durch das zweite Foto hindurch scheint. Liebe Grüße Jürgen

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