In diesem Jahr fällt dank Corona-Virus das Oktoberfest in München aus. Um das Volk trotzdem bei Laune zu halten und den kleinen Schaustellern einen gewissen Ausgleich zu gewähren, hat der Stadtrat das Projekt #sommerinderstadt beschlossen.

Neben den bekannten Plätzen für Rummel in München wurde erstmals auch der Königsplatz freigegeben. Wo sonst bestenfalls Konzerte oder Kundgebungen vor klassizistischer Kulisse und dem ehemaligen nationalsozialistischen „Führerbau“ stattfinden, drehen sich jetzt ein Riesenrad und ein Karussell. So ändert ein Virus Vieles, was früher als sakrosant galt. Der bayerische König Ludwig I, dessen Hochzeit einst das Oktoberfest begründete und der den Platz errichten ließ, hätte wahrscheinlich nichts dagegen. Etwas ungewohnt ist es trotzdem.

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