Natur ganz nah

Die erste Ausstellung nach den Beschränkungen durch die Coronoa-Pantemie: „Naturräume im Münchner Westen“. Die Aufnahmen sind zusammen mit meinem Partner Siegfried Göckel entstanden, als unser Bewegungsraum während der Pandemie eingeschränkt war und wir uns fotografisch den unmittelbar umgebenden Naturräumen zugewandt haben.

CSD: atomisiert, aber wieder sichtbar

Nachdem im vergangenen Jahr alle Präsenz-Veranstaltungen zum Cristopher Street Day (CSD) in München dem Corona-Virus zum Opfer fielen, gibt es in diesem Jahr einige zaghafte Versuche, wieder in die Öffentlichkeit zu gelangen. Viele Veranstaltungen können nur mit Voranmeldung besucht werden und sind lange vorher ausgebucht. Ansonsten gibt es am Samstag in der Fußgängerzone verteilt einzelne Infostände, um die sich Gruppen mit Regenbogenfahnen scharen, oder Einzelpersonen, die sich als Dragqueen unter die Leute mischen, die eigentlich zum Shopping hier sind.

Unheimlich beeindruckend

… ist die erste große deutsche Werkschau des niederländischen Fotografen Erwin Olaf (Springveld) in der Kunsthalle in München mit dem Titel „Unheimlich schön“. Zu Anfang und am Ende zeigt Erwin Olaf, wir er die Corona-Krise verarbeitet. Einmal als menschliche Krise im Zusammenleben (Anfang) und dann als Krise der Menschheit im Umgang mit ihrem einzigen Planeten (Schluss).

Ende des Overtourism in Barcelona?

Wer die Schlagzeilen aus Barcelona vor der Zeit der Corona-Krise noch vor Augen hat, weiß, dass sich die Einwohner massiv gegen die Touristenströme v.a. wegen der vielen Tages- und Kreutzfahrttouristen zur Wehr setzten. Das Wort vom „Overtourism“ machte die Runde und die Forderung nach „nachhaltigen Tourismus“ wurde laut.

Barlow. Frontier

Es erscheint mir wie eine Erlösung, das kleine Ventil, das sich letzte Woche trotz Pandemie geöffnet hat: hurra, wir dürfen wieder Kunst betrachten. Schnell Ticket reservieren für einen Zeit-Slot von zwei Stunden und Eintauchen in die Kunstwelt: die Restrospektive der englischen Künstlerin Phylida Barlow im Haus der Kunst in München.

Riversurfen

(Special Locations in München)

München ist wohl unbestritten die Riversurf-Hauptstadt der Welt. Die Flusswelle auf der Isar in der Nähe des Hauses der Kunst, auch Eisbachwelle genannt, gilt als die am meisten besuchte Flusswelle der Welt. Jetzt wo die ersten Sonnenstrahlen herauskommen, wächst der Andrang der Surfer auch in Corona-Zeiten, vielleicht gerade deswegen, weil sonst nicht viele Events stattfinden. Aber Vorsicht ist geboten: die Welle ist nichts für Anfänger. Freude und Anspannung in den Gesichtern liegen nahe beieinander.

Pandemie als Boost

Unser Bildungswesen erhält derzeit einen Digitalisierungsschub ohne Gleichen. Die Chefs in den Büros lernen, dass ihre Mitarbeiter auch ohne Kontrolle im Homeoffice produktiv sind. Bisher vernachlässigte Berufe im Pflegebereich gewinnen neue Anerkennung. Nur drei Beispiele, wie die Pandemie bislang vernachlässigte Themen schonungslos offenlegt. Und was passiert in unseren Innenstädten?

Weihnachtslieder to go

Wenn schon derzeit keine Konzertbesuche möglich sind, dann gehen die Musiker eben zu ihren Zuhörern. So das Hornquartett der Münchner Philharmoniker, die eine kleine Tournee durch Münchner Seniorenheime veranstalteten. Die Seniorinnen und Senioren freut es, den exzellenten Musikern direkt von ihrem Fenster oder der Hausterrasse aus den weihnachtlichen Liedern zuhören zu können. Und anders als im Konzertsaal ist mitsingen ausdrücklich erwünscht. Die Musiker*innen: Mia Schwarzfischer, Ulrich Haider, Alois Schlemer und Hubert Pilstl.

Auf Stelzen – mit Abstand

Welchen Vorteil haben Stelzen? Sie halten uns in Zeiten der Pandemie auf Abstand. Trotzdem möchte ich nicht tauschen mit den beiden Stelzentänzerinnen, die am vergangenen Montag ihre Perfomance im stockdunklen Innenhof des Seniorenheims Heilig-Geist der MünchenStift aufführten.