Ein Naturschutzgebiet auf der Schwäbischen Alb mit artenreichen Wiesen und einzelnen Baumgruppen: das Irndorfer Hardt.
Prädestiniert für Frühaufsteher
Wer früh genug aufsteht, kann hier im Sommer einen Sonnenaufgang im Nebel erleben, da sich das Irndorfer Hardt in einer Kaltluftsenke auf der Alb befindet, und es sogar im Sommer Reif geben kann. Allerdings liegt das Naturschutzgebiet weit ab von den nächsten Ansiedlungen (z.B. Schwenningen), so dass die Anfahrt über die Schwäbische Alb doch etwas Zeit, also noch früheres Aufstehen erfordert. Vom Wanderparkplatz Irndorfer Hardt (manche schreiben es auch Irrendorfer Hardt) sind es noch einmal zwanzig Minuten Fußweg bis man zur Wiese gelangt.biet

Eine uralte Kulturlandschaft
Das Irndorfer Hardt, wie wir es heute erleben, ist menschengemacht. Wahrscheinlich liegt sein Ursprung in der Beweidung alter Waldlichtungen, die sich nach Aufgabe der Weidelandschaft in Heuwiesen verwandelten. Dazwischen findet man einzelne Baumgruppen, die für den Holzeinschlag genutzt wurden. Die unter Naturschutz stehenden Wiesen werden nur einmal im Jahr abgemäht. Dadurch können sich Flora und Insekten prächtig entwickeln.
Dank an …
Mancher fragt sich vielleicht, wie man als Münchner in diese abgelegene Gegend kommt? Ganz einfach. Durch Teilnahme an einem Workshop von Sylvia Knittel im Rahmen der VHS Inzigkofen. Vielen Dank für ihre kenntnisreiche Führung und ihr großes fotografisches Engagement.













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Lieber Jürgen,
ja, auf der Alb gibt es tolle Ecken. Nicht wenige sind aus der Not geboren, denn die Albbauern mussten früher jede Möglichkeit nutzen um in der kargen und wasserarmen Landschaft zu überleben. Mit dem Rückgang der Landwirtschaft wurden zuerst die unattraktivsten Weidegründe aufgegeben.
Von Irndorf aus hat man übrigens eine tolle Fernsicht auf die Alpen und der Donaudurchbruch liegt vor der Haustür.
Viele Grüße Horst
Lieber Horst,
ich mag die Gegend sehr und bin jetzt schon das 5. Mal eine ganze Woche dort gewesen. Es gibt in Deutschland wenige Regionen, wo die Landschaft so vielfältig ist und durch teils tief eingeschnittene Täler immer neue Perspektiven für uns als Fotografen entstehen.
Liebe Grüße
Jürgen
Sehr schöne Fotos sind dir wieder gelungen. Vielleicht magst du mir ein bisschen was zu der Führerin berichten, gibt sie z.B. genaue Fototipps etc.. Gerne auch per Email (s. Impressum).
Ja, kann ich sehr empfehlen. Die Tipps sind hilfreich, an den Kenntnisstand der Teilnehmer angepaßt und werden direkt vor Ort gegeben, nicht erst in der Nachbesprechung. Und das bei großer Freiheit für eigene Ideen und Stile.