Leipzig im Advent

Der Tipp eines Freundes führte zur Reise ins vorweihnachtliche Leipzig. Nach einer beschaulichen, weil mit viel Haltestellen versehenen  Bahnfahrt (noch vor Einführung des Sprinters) kommt man im weihnachtlich geschmückten Hauptbahnhof an. Er wirkt durch die vielen Lichter noch größstädtischer als in der übrigen Jahreszeit. Der erste Gang entlang der Nikoleistraße führt ins elefantenverzierte und mit Jugendstilelementen versehene alte Kaffeehaus Riquet, noch immer eine Institution für eine gemütliche Kaffeepause. Nach einem Besuch in der Nikoleikirche mit ihren Erinnerungstafeln an die friedliche Revolution 1989 geht es auf den Weihnachtsmarkt, der den Kern der Leipziger Altstadt einnimmt. Die Nähe zu Thüringen (oder vielleicht doch China?) als Herstellungsort zahlloser Krippenfiguren, Schwippbögen und sonstigem Nippes für den weihnachtlichen Zauber ist unverkennbar. Abends dann schlendern durch die herrlich restaurierten Einkaufspassagen und – ein Muß – die deftige sächsische Kost in Auerbachs Keller. Noch zu empfehlen? Ein Gang in die Thomaskirche zu J.S.Bachs Wirkungsstätte und v. a. – wenn Zeit bleibt – ins Museum Grassi, speziell die Abeilung für angewandte Kunst, in dieser Form einmalig in Deutschland und Weltklasse.

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