Khamila – ein Dorf macht Musik

Von unserem Hotel in Merzouga, Marokko aus fahren wir mit unserem Fahrer Hamid und einem Geländewagen in etwa einer halben Stunde durch die Sandwüste nach Khamila. Wir besuchen ein Dorf der schwarzen Minderheit Marokkos: die Gnaouas. Wir hören uns ihre Musik an und schauen ihnen beim Tanz zu. Ursprünglich hatten Musik und Tanz die Aufgabe, böse Geister zu vertreiben und andere anzurufen. Die Musik erfüllt manchmal auch einen therpeutischen Zweck, den der Selbstheilung.

„Khamila – ein Dorf macht Musik“ weiterlesen

Reykjavik – ankommen und weg?

Im Vorfeld der 10-tägigen Islandrundreise entbrannte eine Diskussion, wie viel Zeit wir uns für Reykjavik nehmen sollten. Letztlich hat dann ein ungeplanter Zwischenstopp in Kopenhagen dafür gesorgt, dass noch weniger Zeit übrig blieb, nämlich ein halber Tag. Wir wollten weder am nächtlichen Partyleben der Hauptstädter teilnehmen, noch wollten wir uns die städtebaulichen Errungenschaften des verflossenen Börsenbooms ansehen. Was man jedoch nicht versäumen sollte, ist ein Spaziergang von der Hallgrimskirche (mit einem Kirchturm wie eine Pfeilspitze) hinunter zum alten Hafen. Auf diesem Weg sieht man eine Reihe alter Häuser aus dem 19. Jahrhundert und die für Island typischen, bunt angemalten, mit Wellblech verkleideten Holzhäuser.

(Blog zur Islandrundreise 2018, Teil 1)

„Reykjavik – ankommen und weg?“ weiterlesen

Athen – warum man sich Zeit nehmen sollte

Wenn man Griechen auf dem Festland erzählt, man verbringe noch fünf Tage in Athen, dann erntet man ungläubiges Kopfschütteln. Athen? Da kann man sich bestenfalls die Akropolis ansehen oder an die Badestrände vor der Stadt fahren, aber niemals mehrere Tage verbringen. Wir haben es ausprobiert. Zugegeben, es wirkt wie eine Mischung aus Dritter und erster Welt. Auf der einen Seite privater Reichtum hinter hohen Mauern und Zäunen in prachtvoll blühenden Gärten, auf der anderen Seite vernachlässigter öffentlicher Raum, angefangene Betonskelette oder dem Verfall preisgegebene Gebäude aus der vorletzten Jahrhundertwende.

„Athen – warum man sich Zeit nehmen sollte“ weiterlesen

Venedig – die globalisierte Stadt

Venedig ist auf dem besten Weg zum globalen Freizeitpark. Die Wohnbevölkerung weicht zurück, die Touristen, insbesondere die aus den Kreuzfahrtschiffen, übernehmen die Herrschaft in den engen Gassen Venedigs und machen aus der einst mächtigen Lagunenstadt einen Freizeitpark. Wo früher Bäcker, Metzger und Handwerker ihre Leistungen anboten, befinden sich heute Cafés und Restaurants, Souvenierläden und Hotels. Wohnungen wandeln sich zu Ferienappartements, die Jungen ziehen weg aus der Stadt.  Venedig – die globalisierte Stadt. „Venedig – die globalisierte Stadt“ weiterlesen

Jerusalem – die Stadt der vielen Gesichter

In Jersualem treffen  verschiedene Kulturen und Religionen aufeinander, die auch in den Gesichtern der Menschen dieser Stadt sichtbar werden. Ob orthodoxe Juden, christliche Palästineser, muslimische Araber – die Stadt könnte der Welt zeigen, dass das Zusammenleben auf engstem Raum trotz konfliktreicher Geschichte möglich ist. Was im Alltag oft gelingt, geht in kritischen Situationen jedoch schief. „Jerusalem – die Stadt der vielen Gesichter“ weiterlesen