Athen – warum man sich Zeit nehmen sollte

Wenn man Griechen auf dem Festland erzählt, man verbringe noch fünf Tage in Athen, dann erntet man ungläubiges Kopfschütteln. Athen? Da kann man sich bestenfalls die Akropolis ansehen oder an die Badestrände vor der Stadt fahren, aber niemals mehrere Tage verbringen. Wir haben es ausprobiert. Zugegeben, es wirkt wie eine Mischung aus Dritter und erster Welt. Auf der einen Seite privater Reichtum hinter hohen Mauern und Zäunen in prachtvoll blühenden Gärten, auf der anderen Seite vernachlässigter öffentlicher Raum, angefangene Betonskelette oder dem Verfall preisgegebene Gebäude aus der vorletzten Jahrhundertwende.

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Wien – die Stadt mit der weltweit höchsten Lebensqualität

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Man mag das als Marketingmaschine betrachten. Unbestreitbar ist jedoch, dass Wien eines der vielfältigsten Städte auf dem Globus ist. So ist die wiederholte Auszeichnung der Stadt als jene mit der höchsten Lebensqualität insbesondere für Touristen spürbar. In diesem Jahr kommt noch ein Jubiläum dazu: zum 100. Mal jährt sich der Todestag  Otto Wagners, jenes berühmten Architekten, dem Wien nicht nur eine noch heute hochattraktive Stadtbahn sondern viele architektonische Juwelen aus der Zeit des Jugendstil und der beginnenden Moderne zu verdanken hat. Wer also die Chance nutzen möchte, sich dies anzusehen und nebenbei eine der vielfältigsten Kaffeehauskulturen der Welt kennen lernen möchte – nichts wie hin.

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Semana Santa – christlicher Fundamentalismus

Mir sind die Bilder von Kapuzenmännern aus den amerikanischen Südstaaten im Kopf, wie sie einer weißen Rassenideologie zur Durchsetzung verhelfen wollen, indem sie Schwarze drangsalieren und martialische Feuerriten pflegen. So vorgeprägt, fällt es schwer, den katholischen Prozessionen zur spanischen Semana Santa etwas Positives abzugewinnen.

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Venedig – die globalisierte Stadt

Venedig ist auf dem besten Weg zum globalen Freizeitpark. Die Wohnbevölkerung weicht zurück, die Touristen, insbesondere die aus den Kreuzfahrtschiffen, übernehmen die Herrschaft in den engen Gassen Venedigs und machen aus der einst mächtigen Lagunenstadt einen Freizeitpark. Wo früher Bäcker, Metzger und Handwerker ihre Leistungen anboten, befinden sich heute Cafés und Restaurants, Souvenierläden und Hotels. Wohnungen wandeln sich zu Ferienappartements, die Jungen ziehen weg aus der Stadt.  Venedig – die globalisierte Stadt. „Venedig – die globalisierte Stadt“ weiterlesen