Fossile Lichtinseln im November
In einem ansonsten trüben Monat leuchten abends die Tankstellen besonders: fossile Lichtinseln im November.
In einem ansonsten trüben Monat leuchten abends die Tankstellen besonders: fossile Lichtinseln im November.
Es ist zu Ende, das Oktoberfest 2023, das größte Volksfest der Welt. Alle atmen auf, daß es – bis auf die üblichen Ausraster – friedlich verlaufen ist. Noch mehr Besucher waren gekommen als üblich. Vor allem war es bunt und tolerant, etwas was in diesen Zeiten nicht hoch genug bewertet werden kann. Manche kamen in Verkleidung, die einige als „Tracht“ bezeichnen, manche kamen im Freizeitdress. Alles war möglich. Für den Fotografen waren natürlich die Abendstunden ein Leckerbissen.
„Das Oktoberfest 2023 ist zu Ende: bunt, friedlich, tolerant“ weiterlesen
Viele versuchen es, manchen gelingt es: der Wandel einer Stadt von ihrem Industrieimage zu Wissenschaft, Dienstleistung und Kultur. Ein bekanntes Beispiel ist Bilbao in Spanien und ein weniger bekanntes ist Linz in Österreich. Wichtig ist dabei wohl, auch das äußere Erscheinungsbild zu verändern. Wie Bilbao zieht die ehemalige Stahlstadt Linz durch spektakuläre Museumsbauten und deren Ausstellungen, durch ein neues Musiktheater und Opernhaus, durch das Mural Harbour und durch ein vielfältiges Festival- und Musikleben nicht nur Touristen sondern auch eine neue Einwohnerschaft an.
Rot kann vieles bedeuten: Gefahr, Wärme, Sinnlichkeit. Das langwellige rote Licht stört unsere Augen nicht, unsere Pupillen bleiben unverändert, wenn wir rotes Licht sehen. Das machen sich auch Fotografen zunutze, wenn sie nachts mit einer roten Stirnlampe ihre Kameraeinstellungen vornehmen. Besonders bei Dunkelheit zieht uns rotes Licht magisch an.
„Rot – die Farbe der Dunkelheit“ weiterlesen
Was du nicht ändern kannst, sollst du akzeptieren. Manchmal ist es noch besser, wenn man es sogar lieben lernt. So geht es mir mit dem Regen. Es gibt nichts spannenderes als Streetfotografie bei Regen. Die nachfolgenden Bilder sind rund um Münchens Prachtstraße, der Maximilienstraße entstanden.
Jeder der in München wohnt, kennt die Münchner Freiheit: ein moderner U-/Straßen-/Busbahnhof, dessen Beleuchtung vom bekannten Lichtkünstler Ingo Maurer stammt. Unterirdisch erstreckt sich eine Einkaufsstraße für alle, die nach der Arbeit noch schnell etwas einkaufen müssen. An Weihnachten findet an der Oberfläche ein beliebter Weihnachtsmarkt mit allerlei Kunst statt.
Manche finden die jetzige Jahreszeit überhaupt nicht attraktiv: es ist nasskalt und es wird früh dunkel. Doch einige Zeitgenossen, darunter ich selbst, finden die Zeit besonders spannend. Wer gerne Streetfotografie betreibt, für den ergibt sich jetzt eine Vielzahl von Gelegenheiten, die eigene Stadt mit ihren Lichtern zu erkunden. Besonders attraktiv sind die Reflektionen in den Schaufenstern und auf den Straßen.
Wenn schon derzeit keine Konzertbesuche möglich sind, dann gehen die Musiker eben zu ihren Zuhörern. So das Hornquartett der Münchner Philharmoniker, die eine kleine Tournee durch Münchner Seniorenheime veranstalteten. Die Seniorinnen und Senioren freut es, den exzellenten Musikern direkt von ihrem Fenster oder der Hausterrasse aus den weihnachtlichen Liedern zuhören zu können. Und anders als im Konzertsaal ist mitsingen ausdrücklich erwünscht. Die Musiker*innen: Mia Schwarzfischer, Ulrich Haider, Alois Schlemer und Hubert Pilstl.
Welchen Vorteil haben Stelzen? Sie halten uns in Zeiten der Pandemie auf Abstand. Trotzdem möchte ich nicht tauschen mit den beiden Stelzentänzerinnen, die am vergangenen Montag ihre Perfomance im stockdunklen Innenhof des Seniorenheims Heilig-Geist der MünchenStift aufführten.
Bevor in München die Ausgangsbeschränkungen verschärft wurden, bot sich noch die Gelegenheit eine beeindrückende Videoinstallation anzusehen. Für diejenigen, die in der Innenstadt wohnen, kann man noch bis 14.02. gut einen Spaziergang dorthin unternehmen, allerdings derzeit wegen der Sperrstunde nur bis 21 Uhr.