Abgrund für Deutschland – AfD
Heute gibt es nur ein Foto. Es entstand gestern in München. Die Großdemonstration gegen die rechtsradikalen Phantasien von massenhafter Vertreibung war abgesagt, weil zu viele Menschen kamen.
Heute gibt es nur ein Foto. Es entstand gestern in München. Die Großdemonstration gegen die rechtsradikalen Phantasien von massenhafter Vertreibung war abgesagt, weil zu viele Menschen kamen.
Es ist zu Ende, das Oktoberfest 2023, das größte Volksfest der Welt. Alle atmen auf, daß es – bis auf die üblichen Ausraster – friedlich verlaufen ist. Noch mehr Besucher waren gekommen als üblich. Vor allem war es bunt und tolerant, etwas was in diesen Zeiten nicht hoch genug bewertet werden kann. Manche kamen in Verkleidung, die einige als „Tracht“ bezeichnen, manche kamen im Freizeitdress. Alles war möglich. Für den Fotografen waren natürlich die Abendstunden ein Leckerbissen.
„Das Oktoberfest 2023 ist zu Ende: bunt, friedlich, tolerant“ weiterlesen
Bei dem Namen „München“ denken viele an das Oktoberfest mit seinen Millionen Besuchern. Dabei gibt es hier ein ebenso breites Vereinsleben in den Stadtteilen, wie es Köln mit seinen Viertelsumzügen zu Fasching bietet. Ein typisches Beispiel dafür ist der Stadtteil Aubing im Westen Münchens. Hier wird 2023 ein 150-jähriges Jubiläum gefeiert.
Wer diesen Blog kennt, weiß, daß hier jedes Jahr ein Beitrag über die CSD-Parade in München erscheint. Dieses Mal war es wohl der längste Umzug zum Christopher Street Day (CSD), den München je gesehen hat: eine XXL-CSD-Parade mit 180 teilnehmenden Gruppen, rund einer halben Million Besuchern, davon ca. 60 Tsd Teilnehmern.
Vergangenes Wochenende war es wieder soweit: Stadtgründungsfest in München. 865 Jahre sind vergangen seit der Gründung Münchens, jedenfalls seit seiner ersten urkundlichen Erwähnung. Das Fest bot den Handwerkszünften, den traditionellen Musikkapellen, Kleinkünstlern und zahlreichen Kunstgewerbetreibenden Gelegenheit ihr Können, ihre Produkte und sich selbst vorzustellen. Hier ein paar fotografische Eindrücke von einem Rundgang am Sonntag bei strahlenden Sonnenschein.
Am vergangenen Maiwochenende zeigte sich München mal wieder von seiner sonnigen, entspannten und entschleunigten Seite. Die Prachtstraße vom Odeonsplatz bis hinauf zur Münchner Freiheit war für den Autoverkehr auf einer Länge von 2,3 km tabu. Gleich zwei Openair-Veranstaltungen reihten sich nahtlos aneinander: der traditionelle Corso Leopold und das Zamand Festival.
Die Sonne lachte vom Münchner Himmel über Schwabing. Am Samstag, um 16 Uhr, war es soweit: nach zweijähriger Corona-Pause konnten die Münchner*innen und zahlreiche Gäste wieder auf der für den Verkehr gesperrten Prachtmeile, der Leopoldstraße, flanieren. Der Corso Leopold, eines der größten Straßenfeste in München war wieder da!
Vor dem 1. Mai treiben ja so manche ihr Unwesen. In einigen Regionen nennt man die Nacht davor „Freinacht“, in der sich manche Zeitgenossen mehr oder weniger gelungene Späße gegenüber ihren Mitmenschen ausdenken. Hier im Süden Frankreichs, im kleinen Ort Apt in der Provence, weiß man nichts von Freinacht.
(Special Locations in München)
München ist wohl unbestritten die Riversurf-Hauptstadt der Welt. Die Flusswelle auf der Isar in der Nähe des Hauses der Kunst, auch Eisbachwelle genannt, gilt als die am meisten besuchte Flusswelle der Welt. Jetzt wo die ersten Sonnenstrahlen herauskommen, wächst der Andrang der Surfer auch in Corona-Zeiten, vielleicht gerade deswegen, weil sonst nicht viele Events stattfinden. Aber Vorsicht ist geboten: die Welle ist nichts für Anfänger. Freude und Anspannung in den Gesichtern liegen nahe beieinander.
Beim Rückblick auf das eigene fotografische Jahr 2020 stellt sich wohl jeder die Frage, wie hat die Corona-Pandemie die eigene Fotografie verändert? Als erstes fällt mir auf, dass ich viel weniger Bilder gemacht habe. Klar, das Reisen in ferne Länder, wo allein wegen der Neuheit schon mehr Bilder aufgenommen werden, war gestrichen. Außerdem fehlten in diesem Jahr viele Veranstaltungen, seien sie öffentlich oder privat. Und in der Streetfotografie war ich es auf Dauer leid, Menschen mit Schutzmasken abzulichten. Was ist nun geblieben?