Beim Döner vereint

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Die jungen Männer, zwischen 21 und 27 Jahre jung, zusammen mit ihrem Schichtführer für die Spätschicht Ersin laden mit ihrem Lachen ein, am Dönerstand Oliva im Untergeschoss der Münchner Freiheit anzuhalten.

Doch hinter jedem dieser scheinbar so fröhlichen Gesichter verbirgt sich ein trauriges Schicksal. Mit knapp 20 Jahren alleine aus Pakistan geflohen. Nach dem Abitur aus der Heimat in der Türkei geflohen, ohne Aussicht darauf den Berufswunsch Apotheker hier in Deutschland zu erreichen. Vor dem Krieg aus Afghanistan geflüchtet, hoffen auf Einbürgerung nach fünf Jahren. Der Wunsch, einen deutschen Pass zu bekommen, um ungefährdet einmal wieder die Heimat besuchen zu können.

Blumen im Vorübergehen

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Wer durch den U-Bahnhof Sendlinger Tor in München geht, trifft auf einen hell erleuchteten Stand mit bunten, duftenden Blumen. Die Karimis, die den Blumenstand seit 2006 betreiben, kamen in der zweiten Hälfte der 90er Jahre aus Afghanistan nach Deutschland. Die sechsköpfige Familie wohnt seit ihrer Ankunft in Deutschland in München. Anregungen, in das Geschäft mit Blumen einzutreten erhielt Mariam Karimi zunächst durch ihren Mann, der bereits in Kabul einen Blumenhandel betrieben hatte und zwischenzeitlich in verschiedenen Gärtnereien arbeitete.