Glaskörper wie Fenster- oder Schaufensterscheiben lassen einerseits einen Blick in Innenräume zu. Andererseits reflektiert deren glatte Oberfläche das Äußere, das dem Innenraum gegenüber steht. Diese doppelten bildgebenden Eigenschaften der Glaskörper kann in der Fotografie genutzt werden, um die beiden Welten des Inneren und des Äußeren zusammen zu bringen.

Die Lichtdurchlässigkeit eines Körpers bezeichnet man als Transluzenz. Zwischen den beiden Extremen Transparenz (vollständige Durchlässigkeit) und Intransparenz (Inneres von außen nicht sichtbar) entfaltet sich ein weites Spektrum. Angewendet auf den öffentlichen Raum können spannende Wechselwirkungen entstehen zwischen dem Geschehen im Inneren der Objekte und dem Außenraum. Dies ist Teil eines Projekts im Rahmen der Volkshochschule Karlsfeld. Hier meine ersten Ergebnisse.

Die Ergebnisse sind in einer Werkschau zu sehen, am 27.11. von 16-19 Uhr in den Räumen des Kunstkreises Karlsfeld, im Drosselanger 7, 85757 Karlsfeld.

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