Wiesnzeit = Hütezeit

Das Oktoberfest in München entwickelt sich schon seit längerem zum Kostümfest. Die Frage, mit welchem Outfit man aufs Oktoberfest geht, beschäftigt die Münchner schon Wochen vorher. Pass ich noch ins Dirndl? Wird die Lederhose dieses Mal noch zugehen? Brauche ich eine Jacke (bayrisch: Janker) für den kalten Abend auf dem Nachhauseweg?

Immer mehr rückt ein anderes Assesoir in den Blickpunkt: der Hut. Altbacken? Mitnichten. Der Hut als kreativer Tummelplatz für Sticker, Federn, Blumen, Gamsbärte etc. Wiesnzeit = Hütezeit.

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Paris: Der Montmartre hat viele Gesichter

Der Montmartre gilt neben dem Marais und dem Quartier Latin als einer der meistbesuchten Viertel von Paris. Mit 130 m üNN überragt der Hügel alle anderen Örtlichkeiten in Paris und bietet neben dem Eiffel-Turm den besten Aussichtspunkt über die Stadt – immer noch. Einst Hinrichtungsstätte, daher der Name (Martyrium), riesiges Gipsvorkommen für die eleganten Häuser der Stadt, Mühlen- und Künstlerviertel – alles Vergangenheit. Die Künstler sind weiter gezogen zum Montparnasse, geblieben ist die Gebrauchsmalerei für die Touristen am Place du Tertre. Dann kam der Karriereschritt als Rotlichtviertel – ist es immer noch.

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Das Stadtviertel Marais – einzig sicher ist der Wandel

Für viele Besucher ist das Pariser Stadtviertel „Marais“ ein absolutes Muß. Wegen seines quirligen Lebens, seinen jüdischen Restaurants und Geschäften bis hin zur schwulen Partyszene. Dabei wird häufig die Gentrifizierung des Viertels beklagt, die Verdrängung alt eingesessener Geschäfte durch Modeboutiquen, Handelsketten und noblen Etablissements. Die gestiegenen Mieten können sich viele Alteingesessene nicht mehr leisten.

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