Eine Fortsetzung meiner Reise zu besonderen Herbststimmungen. Allein am Hotspot: der Eibsee im November.
Die Wetterprognose sah nicht gut aus, aber alles war organisiert, also ging es los. Für Fotos vom Sonnenaufgang am Eibsee muss man früh aufstehen, selbst wenn man in der Nähe übernachtet. Der Parkplatz an der Zugspitzbahn öffnet um 5 Uhr. Im November, an einem Montag, war ich alleine auf dem großen Parkplatz. Der Weg um den See ist ein touristischer Hotspot, was man merkt, wenn man im Licht der Stirnlampe überall Müllbehälter sieht. Doch um diese Uhrzeit ist man im November allein unterwegs.
Was für mich als Fotograf praktisch war, nämlich der niedrige Wasserstand des Sees im Herbst 2026, ist ökologisch problematisch. Der See ist ein wichtiges Wasserreservoir für die Gemeinden Grainau und Garmisch-Partenkirchen. Sie nutzen das Wasser nicht direkt aus dem See, da er keinen Abfluss hat; stattdessen versickert das Wasser im Boden und speist das Grundwasser. Die Gründe für den niedrigen Pegel sind vielfältig: zu wenig Schmelzwasser aus den Bergen, hohe Verdunstung im heißen Sommer und ausbleibende Niederschläge.
Der direkte Zugang zum See zeigte mir schöne Spiegelungen von der Sasseninsel und den Bergen, die manchmal durch Wolken und Nebel hindurch sichtbar wurden. Kurz vor 9 Uhr war ich zurück am Parkplatz. Das Parkticket hieß passend Early Bird Ticket. Nach einer kurzen Fahrt ins Hotel schaute ich beim Frühstücksbuffet durch die Bilder: es hat sich gelohnt.














Hier findest du weitere Reise-Blogs.
