Wer sind die Menschen, die dafür sorgen, dass wir unsere Städte unterirdisch durchqueren können, dass wir auf dem Weg zur Arbeit am Bahnsteig einen Kaffee kaufen können, dass unsere Abwässer entsorgt werden?

Zusammen mit drei weiteren Fotografen wurden Münchner portraitiert, die im Untergund einer Stadt arbeiten.

Die Ergebnisse wurden in zwei Ausstellungn in 2019 gezeigt. Daneben entstand ein eBook als Begleitmaterial zur Ausstellung (siehe unten). Nachfolgend die Portraitierten mit Link zu den jeweiligen Texten und Bildern.


Miriam Karimi:
Blumen im Vorübergehen

Vom Modell in Afghanistan zur Blumenhändlerin in Deutschland – eine bewegte Lebensgeschichte: Blumen im Vorübergehen


Tsonka Mateva:
Quick Snack im Untergrund

Eigentlich will Sie Romanschriftstellerin werden. Doch das ist ein steiniger Weg. Er führte sie zunächst von der Buchhalterin in Sofia zur Kaffeeverkäuferin am Odeonsplatz in München. Was ihr dort am Meisten fehlt ist die Sonne: Quick Snack im Untergrund.


Achmadshah Zadran, Ibrahim Tas, Amin Ullah, Ersin Karatas, Ibrahim Karatas, Naif Taskiran:
Beim Döner vereint

Die jungen Männer laden mit einem Lächeln die Vorübergehenden ein, am Dönerstand halt zu machen. Doch hinter den so fröhlichen Gesichtern verbirgt sich oft ein trauriges Schicksal: Beim Döner vereint


Klaus Ernst:
Ruhig bleiben

Ein echter Münchner, der einzige, den wir hier getroffen haben. Und schon eine halbe Ewigkeit im öffentlichen Personennahverkehr. Seine Erlebnisse gibt es hier: Ruhig bleiben, manchmal aber auch lauter werden


Nuretin Turan:
Kanaler trotzt der Angst vor der Dunkelheit

Es geht ihm wie so vielen Migranten: in der Türkei ist er der „Deutsche“, in Deutschland der „Türke“. Trotzdem machte er seinen Weg und ist heute Schichtführer bei den Kanalern. Was er dabei erlebt hat, steht hier:  Kanaler trotzt der Angst vor der Dunkelheit


Serif Tefikogolou, Robert Poturovic:
Reinigen wenn die Stadt schläft

Es ist eine bunt gemischte Truppe, die sich täglich der Sauberkeit unserer U- und S-Bahnen annimmt. Das Tageslicht sehen sie meistens nur auf dem Weg von und zur Arbeit. Ihre und weitere Geschichten findest du im Begleitheft zur Ausstellung: 

Menschen im Untergrund einer Stadt

2 Kommentare

    1. Danke. Unser Folgeprojekt ist das Nachtschicht-Thema. Auch hier hatten wir eine gut besuchte Vernissage mit über 100 Teilnehmern. Jetzt ist erst mal eine „Kunstpause“ angesagt, neue Ideen sammeln, neue Ziele setzen.

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