Unser Bildungswesen erhält derzeit einen Digitalisierungsschub ohne Gleichen. Die Chefs in den Büros lernen, dass ihre Mitarbeiter auch ohne Kontrolle im Homeoffice produktiv sind. Bisher vernachlässigte Berufe im Pflegebereich gewinnen neue Anerkennung. Nur drei Beispiele, wie die Pandemie bislang vernachlässigte Themen schonungslos offenlegt. Und was passiert in unseren Innenstädten?

Die plötzliche Leere, die entsteht, wenn Läden und Gastronomie geschlossen sind, zeigt dass hier in den letzten Jahren eine Fehlentwicklung entstanden ist, die durch den Boom lange Zeit verdeckt wurde. Niemand wohnt mehr hier, weil die Quadratmeterpreise in astronomische Höhen geklettert sind. Das Handwerk ist längst durch die Filialen von Handelsketten verdrängt worden. Und diese lernen im Lockdown, dass viele Menschen ihren Bedarf an Kleidung, Elektronik etc. auch online decken können.

Was wird nach der Pandemie aus unseren Innenstädten? Kehren die Menschen zurück in die Einkaufsstraßen oder bleiben sie beim (günstigeren) Online-Handel? Werden aus den Innenstädten Party-Meilen? Der Diskurs hat gerade erst begonnen.

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