Wo früher in München der Güterbahnhof lag, ist in den letzten beiden Jahrzehnten mit dem „Arnulfpark“ ein schickes neues Viertel direkt in der Nachbarschaft zur Innenstadt entstanden. Dieses Viertel ist seit dem letzten Wochenende durch eine rund 240 m lange und 6 m hohe Brücke über die 37 Gleise des Hauptbahnhofs mit der Südseite der Stadt, der Schwanthalerhöhe, verbunden. Nicht für Autos – nein, nur für Fußgänger und Radfahrer.

Die Stadt hat sich das rund 26 Mio. € kosten lassen und stand unter heftigem Beschuss der Ewiggestrigen. Das Bauwerk ruht auf zwei Stützen zwischen den Gleisen und ermöglicht den Bewohnern des neuen Viertels den direkten Zugang zur S-Bahn und zur anderen Seite der Stadt. Außerdem schafft sie ganz neue Blickwinkel auf die Stadt und zeigt, wie sich die jahrzehnte alten Prioritäten in der Verkehrspolitik allmählich weg bewegen von der Fixierung auf den Autoverkehr. An den Feiertagen erkundeten viele Münchner das neue Bauwerk und vor allem die Kinder fanden Gefallen an den kreisförmigen Auf- und Abfahrten.

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